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Verantwortung
Um den Klimawandel zu stoppen, hat sich die internationale Staatengemeinschaft darauf verständigt, bis 2050 den weltweiten CO2-Ausstoß nachhaltig zu verringern. Vor diesem Hintergrund rücken seit einigen Jahren auch die Wohnimmobilien immer mehr in den Blick von Politik und Klimaforschung. Aus gutem Grund: In der industrialisierten Welt werden fast 40 Prozent des Energieverbrauchs von Gebäuden verursacht.
Dabei macht – wie in Deutschland – der Stromverbrauch nur etwa 10 bis 15 Prozent des gesamten Energiebedarfs eines Gebäudes aus. Die übrige Energie wird für die Erzeugung von Raumwärme und Warmwasser benötigt.
ista trägt mit seinen Dienstleistungen rund um die verbrauchsgerechte Abrechnung von Energie und Wasser seit über 50 Jahren dazu bei, diesen Energieverbrauch um 15 % zu senken. Das Wissen um den eigenen Verbrauch und die damit verbundenen Kosten motiviert die Menschen zum bewussten und meist sparsameren Umgang mit Energie – mit den erwünschten positiven Effekten für die Umwelt.
Effizient und nachhaltig
ista arbeitet konsequent an neuen Dienstleistungen und nachhaltigen Lösungen zur Einsparung von Ressourcen in der Immobilienwirtschaft. Dies ist ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. Dabei sind wir uns auch der Verantwortung bewusst, die wir als Unternehmen bei der Erbringung unserer Dienstleistungen gegenüber Umwelt und Gesellschaft haben. Wir orientieren uns dabei an folgenden Konventionen und Standards:
- Global Compact der Vereinten Nationen (UN)
- Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)
- Internationale Arbeitsorganisation (ILO)
Diese gelten im Wesentlichen auch für unsere Lieferanten (siehe Download).
In den Umweltleitlinien (siehe Download) bekennen sich die Geschäftsführung, Führungskräfte und Mitarbeiter der ista-Gruppe zu dem Grundsatz einer nachhaltigen und verantwortungsvollen Unternehmensentwicklung.
Unser Beitrag an die Umwelt
Die von ista betreuten Immobilien in Deutschland verursachen jährlich rund 12 Millionen Tonnen CO2-Emissionen. Ohne die Einsparung von (konservativ gerechneten) 15 Prozent wären es ca. 1,8 Millionen Tonnen mehr – jedes Jahr.
Hochgerechnet auf den nach Verbrauch abgerechneten Immobilienbestand von 17 Millionen Haushalten in ganz Deutschland spart die verbrauchsgerechte Abrechnung demnach heute jährlich CO2-Emissionen in der Größenordnung von 2,3 Millionen Mittelklassewagen mit einer Laufleistung von 20.000 Kilometern pro Jahr ein.
CO2-Fußabdruck
In Deutschland installiert ista seit vielen Jahren elektronische Heizkostenverteiler. Sie ermöglichen eine individuelle Abrechnung und sorgen so dafür, dass sich das Verbrauchsverhalten in den Haushalten ändert, der Verbrauch reduziert und somit CO2 eingespart wird. Das ist jedoch nur die eine Seite der Medaille, denn auch die Produktion und der Einsatz der Zähler sorgen für Emissionen. ista hat daher das Beratungs- und Softwarehaus PE International damit beauftragt, die CO2-Belastung durch Erstellung der Heizkostenabrechnung aus Basis des Heizkostenzählers doprimo 3 radio net zu ermitteln.
Für die Analyse haben die Experten sowohl Rohstoffgewinnung, Herstellung, Transport, Montage und Nutzung inklusive der kompletten Abrechnungserstellung als auch die spätere Entsorgung, bzw. das Recycling des doprimo 3 radio net in die Berechnung einbezogen. Das Ergebnis: Der Einsatz eines doprimo 3 radio net und die Erstellung der Abrechnung verursachen über eine angenommene Lebensdauer von 10 Jahren insgesamt 5,29 kg CO2. Pro Jahr sind das 0,53 kg. Das ist 158 mal weniger als durchschnittlich durch die Abrechnung eingespart wird.
Der komplette CO2-Fußabdruck dieser Untersuchung steht Ihnen zum Download zur Verfügung.
Es geht noch mehr
Ähnlich dem Ansatz für das Smart Metering im Strombereich lassen sich über die Aufbereitung und Bereitstellung von Energiedaten im Wärmebereich in zeitlich kurzen Abständen Verbrauchsdaten für Heizung und Warmwasser visualisieren. Die Daten geben Hausverwaltern Aufschluss über energetische Flüsse innerhalb einer Liegenschaft, die Entwicklung des Verbrauchs zu den Vorjahren – aber auch im Vergleich zu anderen Immobilien. Auch die Mieter erhalten bessere Informationen zu ihrem Nutzungsverhalten, das sie dann gezielt optimieren können.
Die Aufbereitung und Bereitstellung von Energiedaten für den Wärmebereich ist vergleichsweise preiswert und bringt nochmal bis zu 15 Prozent Einsparungen – bei einer Amortisationszeit von ein bis zwei Jahren.
Downloadservice
„ista achtet bei der Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen auf effizienten Energieeinsatz und Ressourcenschonung. Dies ist auch eine zentrale Anforderung an unsere Lieferanten.“


